
Das Erstellen von Business Applikation mit Silverlight stellt Entwichler vor neue Herausforderungen, da er nun n-Tier Architektur implementieren muss. Um diese Aufgabe zu vereinfachen, hat Microsoft das .NET RIA Services Framework entwickelt. Dieses Framework ist zurzeit als Preview Version verfügbar und kann
hier heruntergeladen werden. In diesem Beitrag möchte ich kurz erläutern um was es beim .NET RIA Services Framework geht.
Die Herausforderung der Verwendung von Daten in n-Tier Applikationen
Überlicherwiese werden Daten in Line of Business Applikation (LoB-Applikationen) über Schichten (Tiers) ausgetauscht. Diese können durch einfache Create, Read, Update und Delete (CRUD) Befehle oder gekapselt durch ein Business-Objekt verwendet werden. Daher ist es wichtig, dass es eine Möglichkeit gibt, in einer definierten Form die verfügbaren Ressourcen und die zulässigen Operationen für den Client-Tier zu definieren. Für die Produktivität ist es von Vorteil, dass Ressourcen auf dem Client einfach zur Verfügung stehen und Operationen mit einem minimalen Implementations-Aufwand aufgerufen werden können.
Die folgende Abbildung zeigt eine vereinfachte Version einer n-Tier Applikation. Die .NET RIA Services fokussieren sich auf die Box zwischen dem Presentation-Layer und dem Data-Access-Layer (DAL).

.NET RIA Services konzentrieren sich auf die End-to-End-Nutzung von Daten. Die Daten-Klassen können über einen beliebigen DAL empfangen und in der Presentation -Layer verwendet werden. Zusätzlich können diese Klassen für die Validierung und Zugriffskontrolle mit Meta-Informationen angereichert werden.
Das .NET RIA Service Framework stellt Tools für die Generierung des Codes zur Verfügung. Bei der Code-Generierung wird eine identische Klasse erstellt, welche automatisch in den Presentation-Layer integriert wird. In der Mittelschicht muss lediglich eine Serviceklasse erstellt werden, welche alle Funktionalitäten für den Client zur Verfügung stellt. Dadurch wird die Entwicklung einer n-Tier Applikation enorm vereinfacht und Fehlerquellen können minimiert werden.
Quellen:
Microsoft